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Ein Fest der Uhrmacherkunst: Neu vorgestellte Kaliber

Das Uhrenjahr 2015 wird wahrscheinlich als ein Jahr der Rückbesinnung auf die Uhrmacherei in die Geschichte eingehen: Nachdem große Werkhersteller in den letzten Jahren die Lieferquoten kontinuierlich verknappt haben, besinnen sich immer mehr Hersteller auf ihr uhrmacherisches Erbe und entwickeln eigene Kaliber. Auf den internationalen Messen stellten zahlreiche Hersteller neue Uhrwerke vor, die nicht nur durch hohe Funktionalität und Präzision, sondern oft auch durch ihre Ästhetik überzeugen.

Breitling erweitert die Kollektion „Galactic“ wurde um ein neues, in jeder Hinsicht innovatives Modell: In der Galactic Unitime Sleek T (Ø 44 mm) sorgt das neue, hauseigene Manufakturkaliber B35 für den richtigen Takt. Dieses automatische Weltzeit-Werk (das allererste Breitling Manufakturkaliber ohne Chronografenfunktion) zeichnet sich durch seinen revolutionären Bedienungskomfort aus. So reicht es, die Krone herauszuziehen und sie im Stundentakt vor- oder rückwärts zu drehen, um mit einer einzigen Handhabung sämtliche Anzeigen auf dem Zifferblatt zu korrigieren. Dabei springt der Kalender automatisch vor oder zurück auf das Lokalzeitdatum der entsprechenden Zeitzone. Um diese bahnbrechende Funktionalität zu gewährleisten, hat Breitling zwei patentierte Erfindungen entwickelt, die das Differenzialsystem und die Verbindung zwischen der Städtescheibe und dem Werk betreffen. Das wie sämtliche Breitling Werke chronometerzertifizierte Kaliber B35 wartet mit noch zwei weiteren Patenten auf, die in Zusammenhang mit den Aufzugs- und Zeiteinstellsystemen stehen. Alle diese Innovationen und Optimierungen sind darauf ausgerichtet, Performance, Funktionalität und Zuverlässigkeit des Werks zu verstärken – eine konsequente Umsetzung der «aeronautischen» Philosophie der Marke.

Die Maison Cartier präsentiert eine ganze Kollektion mit neuem Design und neuem Innenleben: Die Clé de Cartier (Ø 31, 35, 40 mm) überzeugt mit ihren reduzierten Formen und der Konzentration auf Präzision, Ausgewogenheit und feinen Proportionen. Das harmonische und sanft abgerundete Gehäuse mit der charakteristischen Krone beherbergt das neue Automatikkaliber 1847 MC. In einer Kombination aus Spitzentechnologie und fundiertem Wissen würde das neue Werk von den Uhrmachermeistern der Manufaktur Cartier in der Schweiz konzipiert, gefertigt und montiert. Der Name erinnert an das Gründungsjahr der Maison Cartier. Ein besonders schnelles Federhaus sorgt für hohe chronometrische Stabilität des Werkes, während der bidirektionale Aufzugsmechanismus mit hoher Stabilität und Langlebigkeit punktet.

Nach der sensationellen Vorstellung des NOMOS-Swing-Systems letztes Jahr präsentiert die Glashütter Manufaktur einen neuen Meilenstein: Das Automatikwerk DUW 3001 ist nur 3,2 mm flach und dabei hochpräzise. Verbaut ist natürlich das hauseigene Swing-
System, das den Takt angibt. Das Werk weist die typischen Glashütter Merkmale wie Dreiviertelplatine, Streifenschliff und temperaturgebläute Schrauben auf. Zum Einsatz kommt es beispielsweise in der Minimatik (Ø 35,5 mm).

Rolex präsentiert ein mechanisches Manufakturwerk der neuen Generation. Dieses durch 14 Patente geschützte, vollständig von Rolex entwickelte und gefertigte mechanische Manufakturwerk mit automatischem Selbstaufzugsmechanismus ist ein technisches Meisterwerk, das die Vorreiterrolle von Rolex in der Uhrmacherkunst unterstreicht. Die Kriterien für die Genauigkeit beim Tragen beim Kaliber 3255 sind doppelt so streng wie die, die für eine offizielle Zertifizierung als Chronometer erfüllt werden müssen. Diese Genauigkeit der Superlative wird von Rolex mit Hightech-Geräten unter Anwendung exklusiver Verfahren, die reale Tragebedingungen simulieren, nach dem Einschalen getestet. Die Gangreserve beträgt drei Tage (circa 70 Stunden), eine Zunahme von 24 Stunden (+50 Prozent) gegenüber der Vorgängergeneration. So muss die Uhr beispielsweise über den Zeitraum eines ganzen Wochenendes nicht aufgezogen werden. Die Unempfindlichkeit des Uhrwerks gegenüber Magnetfeldern übersteigt bei Weitem die im Alltag üblichen Werte. Stoßfestigkeit und Zuverlässigkeit wurden durch Neuerungen sowohl in der Konstruktion des Uhrwerks als auch bei den einzelnen Komponenten sowie durch den Einsatz von hausintern entwickelten und synthetisierten Hochleistungsschmiermitteln optimiert. 

Tudor präsentiert das Modell North Flag (Ø 40 mm). Es enthält eine noch nie da gewesene Komponente – das erste Manufakturwerk von Tudor. Das neue Kaliber Tudor MT5621 schafft ein erstaunliches Maß an Unabhängigkeit. Dank einer Gangreserve von circa 70 Stunden kann der Träger die Uhr zum Beispiel am Freitagabend abnehmen und sie am Montagmorgen wieder anlegen, ohne sie aufziehen zu müssen. Das Uhrwerk hat eine Frequenz von 28.800 Halbschwingungen pro Stunde bzw. 4 Hz und wird von einem Oszillator mit variabler Trägheit mit einer Siliziumfeder reguliert. Eine Brücke, die ihn durchgehend überspannt, garantiert seine Robustheit. Der Selbstaufzugsmechanismus zieht sich in beide Richtungen auf. Das Werk wurde vom Schweizer Prüfinstitut Contrôle Officiel Suisse des  Chronomètres (COSC) zertifiziert – eine Premiere für ein Modell von Tudor.

Entdecken Sie diese faszinierenden Meisterwerke der Uhrmacherkunst bei Juweliere Lutz-Epple in Wiesbaden!

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